Ich freu mich voll, danke Jesus. Hab gerade mit Silke telefoniert. Sie war im Godi bei den Jesus Freaks Stuttgart und die Leute waren voll nett und zugänglich, hat gleich was abgemacht mit jemandem zum Hauskreis für Dienstag in ihrem Stadtteil, ganz in ihrer Nähe. Da ergibt sich sicher was, freundschaftlich kann sich da gut was entwickeln.
Am Sonntag treffen sie sich im Park und jeden Di. im Hauskreis. Dann gibts noch Treffen die "Nester" heissen, weiss zwar nicht was das ist, aber Silke meinte, das wäre was anderes als die Hauskreise, da würde man überwiegend beten.
Silke konnte allerdings mit der Predigt, absolut nichts anfangen, sie verstand leider überhaupt nichts. Das waren 90 Min. die sie nur da saß und gehofft hat, dass es bald vorbei ist, damit sie sich mit den Leuten unterhalten konnte.
Sie braucht Gespräche, in denen sie Fragen stellen kann, wo man ihr erklärt was es mit dem christlichen Glauben überhaupt auf sich hat. Jemand der sie anleitet zur einer Lebensübergabe an Jesus. Sie will es, aber braucht Hilfe dabei. Ich denke, dass dies hauptsächlich in den Hauskreisen möglich ist. Wäre echt gut, wenn es ein Grundkurs des Glaubens geben würde, so was wie Alpha Kurs, irgendwas für Anfänger im Glauben, für die welche sich bekehren und auch taufen lassen wolln. Eine Gruppe die sich besonders um die neuen kümmert.
Bei der Predigt fühlte sie sich wie in einem Studentenhörsaal, in dem eine Professorin ihren Beitrag hält. Sie meinte es waren zu viele Fremdwörter die sie gar nicht verstanden hat. Alles zu kompliziert.
Für das erste Mal wars schon mal gut. Sie fand die Musik voll gut und sie konnte doch schon mal Kontakte knüpfen, ein erstes kennenlernen. Treffen absprechen, und auch mit der ein und dem anderen reden. Sie fand eine Frau besonders nett, die ihr auch angeboten hat, sich mal privat zu treffen, um was zusammen zu machen, aber auch verschiedene andere Leute, z.b. ein netter Typ der ihr angeboten hat, in den Hauskreis bei ihm zu kommen, das ist nicht weit von ihr entfernt, sie hat auch gleich zugesagt und freut sich voll drauf.
Sie freut sich auch voll darüber, dass es doch noch Menschen gibt die nicht link sind und ihr nur schaden und sie ist voller Hoffnung, dass nun alles besser wird, wenn sie ihr Leben Jesus gibt und wenn sie Kontakt hat zu Menschen mit denen sie den Weg "Jesus" gehen darf, die ihre Geschwister und Freunde werden. Sie sehnt sich so sehr nach ehrlicher Freundschaft und liebevoller Umgangsweise miteinader. Jesus, der christliche Glauben und Gemeinschaft der Gläubigen ist der letzte Strohhalm, an den sie sich nun klammert, weil sie weiss, dass sie sonst völlig untergeht und bald stirbt, weil ihr niemand mehr sonst helfen kann. Mit Therapie und allem anderen hat sies ja schon versucht erfolglos, genauso wie ich damals.
Danke Jesus, ich danke dir so sehr, dass du meine Schwester durch deinen Geist zu dir gezogen hast und ich bete auch für meine andere Schwester Gabi, dass du sie auch noch zu dir ziehst, aber ich bin sehr hoffnungsvoll, dass auch sie noch hinterher kommt. Gestern haben Silke und ich telefoniert und warn voll am ablachen, weil es eigentlich immer so war. Erst ich, dann sie und zum Schluss kam unsere Schwester Gabi auch noch mit. Nun sind wir guter Hoffnung, dass sie auch noch irgendwann hinterherkommt und auch Jesus ihr Leben gibt. Sie sagt, sie glaubt an Jesus, na ja aber ihr Mann ist ein großes Hinderniss. Er glaubt an gar nichts, nur an das was er sieht. Er belächelt die Jesusgläubigen, nimmt sie nicht ernst.
Meinem Vater im Himmel ist jedoch nichts unmöglich, der kann sogar meinen Schwager ins Herz sprechen, und ihm begegnen. Ich bete weiter und ich vertraue und Glaube, dass auch unsere Schwester Gabi noch ihr Leben Jesus gibt. Jetzt ist erst mal Silke dran, sie ist ganz offen und neugierig will Jesus kennen lernen.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen