Montag, 19. November 2012

GEHEILT von Hepatitis C - Virenfrei! Danke Jesus, danke an alle die mit ihrem Herzen bei mir waren und für mich gebetet haben!


So jetzt mal etwas erfreuliches für alle die es mitbekommen habe, habe ja einiges darüber geschrieben, sogar aus dem Krankenhaus heraus, kurz mit meinem Handy!

Als ich meine Interferontherapie gemacht habe, (angefangen mit 5 Mio. Virenlast die sich bei einer Hepatitis C die Leber als Wirt aussuchen, um die Zellen zu zerrstören) wusste ich noch nicht, dass ich nach 3 Monaten abbrechen und sogar ins Krankenhaus musste, wegen den starken Nebenwirkungen (geplant war bei meinem Virustyp 1a, eine 8monatige bis 1jährige Therapie).

Die Medikamente (erst im Herbst letzten Jahres zugelassen) schlugen gut an und ich war bereits nach ein paar wochen virenfrei. Der Professor in der Leberambulanz, einer der besten auf seinem Gebiet, hatte wenig Hoffnung, dass ich virenfrei bleiben würde. Duch jahrelange Erfahrungen von Patienten
die abbrechen mussten und sein Fachwissen, wusste er, dass minikleine Virenteilchen, auch wenn sie im Bluttest nicht mehr nachzuweisen sind, sich verstecken und sich ganz schnell vermehren sobald man die Therapie abbricht. Zumal ich 2 mal zwischendurch den 8 Stunden Abstand der Einnahme weggelassen habe, weil es mir so schlecht ging und ich sie eh hätte wieder ausspucken müssen.

Als der Professor der für mich zuständig ist im Urlaub war, musste ich zu einer Vertretungsärtzin, sie sah schon wie schlecht ich aussah und ich erzählte ihr, dass ich nichts mehr essen/trinken und nur noch spucken muss und desswegen auch 2 mal die eine Sorte Tabletten nicht genommen habe. Erst wollte sie sofort abbrechen, weil es eigentlich so ist, dass wenn man die weglässt, sich die Viren sofort wieder vermehren da sich ganz schnell eine Resistenz bildet gegen das Medikament. Sie sah keinen Sinn darin, dass ich nun weiter mache, fragte aber sicherheitshalber nochmal einen anderen Arzt, der sagte "weitermachen" Ich hab dann noch 1 Woche durchgehalten, dann ging es mir aber immer schlechter, dass es einfach nicht mehr weiter ging. Meine Freundin aus unserer Hausgemeinde die bei mir um die Ecke wohnt hat mich ins Krankenhaus gefahren. Ich musste auch gleich dort bleiben übers Wochenende. War völlig ausgetrocknet und mein Blut war schon ganz zäh und dickflüssig!

Beginn:  12. 5. 2012 die erste Interferonspritze und die Medikamente!

Abbruch:  2. 9. 2012 den Tag danach kam ich ins Krankenhaus.


1. Blutabnahme nach dem Abbruch NEGATIV


2. Blutabnahme auch NEGATIV


3. und ausschlaggebende Blutabnahme NEGATIV!

Das
war letzte Woche, da hat der Arzt mir wieder seine neuen Interferonfreien Studien, die genau für mich in Frage kommen würden, vorgelegt. Will nichts schlechtes darüber sagen, im Gegenteil, es gibt ganz viele kranke Menschen, die ich in Foren kennengelernt habe, die schon lange und dringend auf eine Interferonfreie Therapie bzw. Studien warten, in Bezug auf "Hepatitis C" und ich freu mich wirklich für diese, die schon so lange darauf warten, und ich bete, dass sie auch rein kommen.

Für mich hatte Gott was anderes vor:
Ich sagte: "Ich brauch das nicht mehr, ich hab die Bestätigung von Gott, dass ich geheilt bin." Da meinte er "ahhh ja, sie sind ja die Christin", beim rausgehn meinte er dann noch, "So dann drück ich ihnen mal die Daumen!" Ich sagte ihm, dass er das nicht machen soll, und erklärte ihm auch warum ich das nicht will, dann meinte er "Na ja dann eben toi, toi, toi" *augenroll*
Ich sagte "das schon gar nicht, das ist was ganz schlimmes" und ich erklärte ihm auch was es bedeutet! "Wenn sie mir was gutes tun wolln, dann sagen sie doch "Gottes Segen"! Er meinte dann, okay dann halt das :-) war zwar beim letzten Thermin vor ca 3 Monaten schon Thema, aber klar das er sich da nicht mehr erinnern konnte, bei dem was er alles so den ganzen Tag von Patienten an Lebengeschichten hört. 

Am Anfang dieser Woche rief ich in der Leberambulanz an, wegen einem Termin und weil ich auch die Laborergebnisse wissen wollte, die in der Zentrale vorne dürfen aber keine Ergebnisse sagen, aber setzen einen auf die Rückrufliste. Mein behandelnter Arzt war bei einer Tagung also gar nicht da, aber seine Vertretung hat mich angerufen und mir mitgeteilt dass ich immer noch NEGATIV bin. Bei meinem letzten Gespräch mit meinem behandelten Professor fragte ich noch "und wenn ich bei diesem Ergebniss immer noch negativ bin ?" Er meinte "dann sind sie durch damit"! Er meinte auch, dass meine Leber noch gar nicht so schlimm aussieht, da ich ja nie Alkohol getrunken habe, das hat viel bewirkt, zum guten. Er sagt da gibts auch keine 2 Meinungen, es ist eindeutig, Alkohol schädigt die Leber mehr, als Drogen. (die ich aber ja auch schon fast 15 Jahre nicht mehr nehme, hatte mal kurz Rückfälle, aber immer seltener und das liegt auch sehr lange zurück. Kiffen hat noch etwas länger gedauert bis ich frei wurde davon, aber nun rauch ich seit 2009 nicht mehr mal Zigaretten und es fühlt sich super an!

Nun bin ich nach fast 30 Jahren Hepatitis C Trägerin, endlich Virenfrei. Ich glaube und behaupte, dass Gott zwar übernatürlich heilen kann, aber dass er es nicht immer tut und da gibt es auch gute Gründe dafür, die wir nicht immer verstehn, aber alles dient uns zum besten und ich bin froh und dankbar, dass wir Ärzte haben durch die oder mit denen Gott wirkt. Denn Gott hat alles genau geplant, die ganze Therapie, dass es mir nach 3 Monaten so schlecht ging das ich abbrechen musste, so hab ich nämlich nur solange gemacht, wie nötig war um Virenfrei zu werden. Ich staune immer wieder und immer mehr über Gottes Pläne mit uns! Danke JESUS und danke an alle die für mich gebetet haben!

Samstag, 22. September 2012

Das alte Leben ist vorbei, ein neues Leben hat begonnen, heftigst abenteuerlich! Ich bin dabei, du auch ?


Wer mit Jesus Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen!" (2. Kor. 5, 17)


Das sind doch ganz klare unmissvertändliche Worte und ich frag mich immer wieder woher manche extrem fanatisch liberale "Christen" sich das recht nehmen eine Lehre zu verbreiten, die sagt: du kannst so bleiben wie du bist, alles ist easy, die Freiheit ist diese, das man sich nicht ändern muss zu einem andern menschen, bleib mal so wie du bist, das ist völlig okay!

wir selber können uns auch nicht so tiefgreifend ändern, wie das in dem Bibelvers gemeint ist, sonst wird es wieder gesetzlich (man kann von beiden seiten vom Pferd fallen) wir müßen nur den vollen Herzenswunsch dazu haben, das Jesus uns bei unserer geistlichen Entwicklung (Heiligung) hilft und vor allem, den Willen, den Glauben und das Vertrauen! (selbst das bewirkt Gott in seiner Gnade). Dann beginnt ein Prozess den sich viele Aussenstehende nicht erklären können, obwohl sie ja aus Verlegenheit oftmals trotzdem alle möglichen Erklärungen daherbringen, aber die sind nichtig und weltlich. Jesus jedoch hat bei der Bibelstelle an eine übernatürliche Metamorphose gedacht. Das ist keine Veränderung im üblichen therapeutischen sinne, desswegen hab ich knast, stationäre und abmulante therapien oftmal einfach nur als letzten Rettungsanker empfunden, als Abstand, um erst mal für ne gewisse Zeit den Körper zu erholen, zwangsmäßig, anders ging es ja nicht. Schaun wir noch mal den Bibelspruch genauer an:

"Wer mit Jesus lebt wird ein neuer Mensch", es steht keine zeitliche Begrenzung dabei, aber das sich sichtbar etwas verändert in den Gedanken, Sinnen, Bedürfnissen, im Handeln und vor allem auch unsere Worte werden überlegter, nicht mehr einfach so dahingeplappert (da muss ich selber noch viel lernen) (über die Macht der Zunge, lehrt uns Gott sehr viel, durch seinen Heiligen Geist, das ist Fakt! "Wer mit Jesus Christut lebt" auf das kommt es an. Wer nur denkt, er lebt mit ihm, aber es nicht wirklich tut, ist in 20 Jahren noch der/die selbe und geht von Seelsorger zu Seelsorger, macht sich von Menschen abhängig und ist ganz verzweifelt warum sich nichts ändert und er/sie so leiden muss. Die passenden Seminare dafür gibts ja auch. Ich schreib aus eigenen Erfahrungen!

Nun gehts weiter:

"Er ist nicht mehr der selbe,denn sein altes Leben ist vorbei"

Ich hab mich mit dem Bibelvers früher total überfordert und unverstanden gefühlt. War voll auf Heroin, Hasch, Ersatzkonsum u.s.w. Mein damaliger Mann kam gerade aus Bangok aus dem schlimmsten Gefängnis das es überhaupt gibt, nach 8 Jahren wurde er von seinen Eltern mit viel Geld freigekauft, ausserdem hatten sie gute Anwälte und die Presse eingeschaltet. Ursprünglich bekam er die Todesstrafe, diese wurde umgewandelt in lebenslänglich. Zu der Zeit als er gerade raus kam und seine Eltern ihm eine Eigentumswohnung gekauft hatten, haben wir uns kennengelernt und sind zusammengekommen, er wollte das ich gleich bei ihm einzieh, was für mich auch gerade passend war, da ich seit längerem in einem Hotel an der Schweizer Grenze gewohnt habe. Wir haben dann auch sehr schnell geheiratet. Er fing auch gleich wieder an zu dealen, die kontakte hatte er ja und auch ich steckte schnell wieder mitten drin und tiefer und schlimmer denn je. Hatte mich jedoch ca 2 wochen zuvor ernsthaft und unter Tränen bei einer freikirchlichen Pastorin von ganzem Herzen Jesus mein Leben gegeben und ihm meine Sünden bekannt. Ich hab dann auch geklautes bei dem ich noch wusste aus welchem Laden es war, wieder zurückgebracht, indem ich sagte, das ich jetzt Christin geworden bin.

Ich dachte jedoch das sofort oder spätestens 1 Woche dannach, wenn man Jesus annimmt irgendwas übernatürliches spürbares passiert damit man merkt das man jetzt nicht mehr die gleiche ist, sonderen eine andere. Drogenleute tendieren ja dazu gleich alles fühlen zu wolln das sich was ändert. z.b. wenn man schlecht drauf ist, sich kränklich schwach fühlt, oder psychisch nicht gut drauf ist, z.b. depressionen hat, braucht man da nicht lange zu warten damit es einem besser geht, man nimmt einfach die passende Droge und zack von einer Minute zur anderen ist man wie "neugeboren" voller Kraft, Ideen und Tatendrang. Der unterscheid - dies bewirkt die Droge und ist eine widerliche Lüge vom Satan. Das hat mit dem Geist Gottes überhaupt nichts zu tun, das ist ein gewaltiger unterschied. Der Weg als Christ, mit Jesus, ist ein Geduldsweg, ohne Geduld geht gar nichts, das sind aber auch Prüfungen die uns Gott näher bringen!

"Ein neues Leben hat begonnen"

d.h. man steht ganz am Anfang, ist bildlich gesehn wie ein Babypflänzchen, geschützt unter der Hand Gottes. Die Geschwister begiessen, z.b. (lehre) graben um (hinweise zur Veränderung z.b. im persönlichen Umfeld) düngen (schenken bedingungslose Liebe und Hilfe) u.s.w. damit es wachsen, gedeihen und kräftig werden kann, damit es auch mal bereit und reif dafür ist, andere Babypflänzchen zu betüteln durch den Geist Gottes. Doch in diesem Prozess bleiben viele gern oder unbewusst stecken. Sie sind viel lieber passiv und lassen sich betüteln. Das hat oftmals schwerwiegende Gründe die aus der Vergangenheit kommen. Sie fühlen sich ungeliebt, können die Liebe des Vaters nicht annehmen, fühlen sich hässlich und überhaupt, sehen sie alle anderen Geschwister toller und gesegneter, was sie vom Feind als Wahrheit akzeptiert haben, obwohl es ne Lüge ist, vertrauen sie der Lüge eher, als der Wahrheit Gottes!

Durch die Wiedergeburt hat definitv ein neues Leben begonnen, bei manchen ist der Prozess schneller sichbar, für manche dauert es Jahre (so wie bei mir) zwei Schritte vor, einer zurück, dann erst mal liegen geblieben, ausruhn, überlegt, busse getan, aufgestanden und weiter mit Jesus und jedes mal erfuhr ich Hilfe und wurde ich nicht enttäuscht, danke Jesus!

Ich kann euch allen nur Mut machen, egal wo ihr steht in euerem Glaubensleben. Das wichtigste ist (nach meiner pers. Erfahrung) sich an Jesus festzuklammern und nicht los zu lassen, egal wie viel scheiss man gebaut hat, egal wie schwer und unüberwindbar das Problem aussieht, steh wieder auf. Bitte Jesus um Vergebung und Hilfe und geh weiter mit ihm. Jesus wird dich durch seinen Geist immer wieder daran erinnern, dass sein Blut die Kraft und Macht hat dich wieder zu reinigen und zurückzubringen zur Herde. Gottes Gnade ist überwältigend, man sollte jedoch aber auch aufpassen. Jesus sieht das Herz, wer mit der Gnade bewusst und arrogant spielt, wird unter umständen ein böses Erwachen erleben!

gott segne euch
eure Liane

Donnerstag, 23. August 2012

Zeit mit Gott

Do. 7:15
Der Heilige Geist hat mich während ich heute morgen betete und die Bibel aufschlug, auf Richter ab 6,12 aufmerksam gemacht:

Im Gebet hatte ich das Anliegen, dass Gott seine Kinder stark macht, in ihrer Schwäche, um JESUS gross zu machen. Es war mir ein dringliches Bedürfnis, die Gott/Jesus-lästernden Menschen die z.Z. auftreten in den Kirchen u.s.w. man hört in letzter Zeit vermehrt davon, das diese besonders die Christen angreifen, vermutet wird, weil die sich alles gefallen lassen.

Wurde dann geleitet die Geschichte Gideons weiterzulesen.

Da sah ich ein Bild:

Die Kinder Gottes, kraftlos, bei vielen war die Waffenrüstung zerfetzt, abgeknickte Schwerter, aber was mich am meisten erschrocken hat, einige hatten Löcher in ihrem Brustpanzer und da krochen Würmer raus, ich weiss jedoch nicht was dies bedeuten soll, vielleicht hat jemand von euch eine Auslegung dafür.

Dann wurde ich auf Richter 6,25 aufmerksam gemacht .....haue auch den Götzenbaum um......gleichzeitig sah ich den Weihnachtsbaum in unserer heutigen Zeit!

Die Losung von Facebook die ich danach gelesen habe, passt genau zu dem, auf was mich Gott zuvor aufmerksam gemacht hat:

Jesaja 29,13
So spricht der Herr: Dieses Volk naht sich mir nur mit seinem Munde. Es verehrt mich bloß mit den Lippen, aber sein Herz ist fern von mir. Ihre ganze Gottesfurcht ist nur eine angelernte Menschensatzung.......und:

Markus 3,35
Jesus sagt: Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.

Gottes Segen und liebe Güße
Liane

Freitag, 30. März 2012

Sehr empfehlenswerte Biographie - Jesus-Freak: Leben zwischen Kiez, Koks und Kirche


ich les das buch von martin bereits zum 2. mal, weil es so aufbauend ist. der schreibstil ist genia
l gelungen. es beginnt in einem krankenhaus (drogenrückfall, überdosis, absturz, ein tiefer fall, hoffnungslosigkleit, gedächtnisverlust) und es endet in einem krankenhaus (geburt von martins tochter zoe). martins größtes glück war/ist das jesus ihm rahel geschickt hat (jesus weiss was wir brauchen, wie er uns wieder hoch bekommt) durch rahel bekam martin neue hoffnung, neue kämpferlust. sie hat ihn sogar dazu gebracht zu studieren. jesus hat martin vollkommen wieder hergestellt. das was der feind genommen hat, hat ihm jesus mehrfach zurückerstattet. eine liebvolle supertolle frau und eine total süße tochter und viele viele erfahrungen, die ihm heutzutage sehr von nutzen sind, denn wovon er redet, hat er selber erfahren.

mich erinnert das buch auch viel an meine eigene geschichte, früher bei den freaks in hamburg war ich ja auch dabei. beim lesen wurde mir bewusst das wir ungefähr zeitnah rückfällig wurden (heimlich) auch beziehungsmäßig was martin erlebt hat, erkenn ich mich darin wieder.

das buch ist sehr hilfreich für nichtchristen, weil es authentisch ein leben mit jesus beschreibt und es ist sehr hilfreich für christen die gerade in einer wüste sind (sich im fallmodus befinden) da sie sich individuell wiederfinden können in martins geschichte. es gibt ein wieder aufstehn, eine umkehr, wenn man sich nur immer an jesus festhält, sich an ihn klammert, egal in welcher lebenssituation man ist. auch wenn das loch noch so tief erscheint in dem man sitzt, das wichtigste ist, auch wenn man sich völlig verliert, jesus nicht zu verlieren, ihn niemals aufzugeben... und geschwister/familie die im hintergrund für einen beten. das kommt in dem buch sehr gut rüber.

es ist wirklich lesenswert auch sehr gut zum verschenken geeignet.
Jesus-Freak: Leben zwischen Kiez, Koks und Kirche

 


Freitag, 10. Februar 2012

Die Obdachlose Frau

heute in der innenstadt, überall stehn sie die bettler mit ihren bechern. machmal mache ich extra umwege um nicht dran vorbeizugehn, mich nicht genötigt zu fühlen was zu geben, wegen meinem gewissen. ich meine es sind ja auch viel betrügerbanden unterwegs, die machen auf arm und haben doch mehr kohle als ich. damit rechtfertige ich dann auch wieder, wenn ich nichts gebe. Doch es gibt auch absprachen zwischen mir uns jesus, das ich immer was gebe, wenn mich der geist gottes auf jemanden besonders aufmerksam macht, auch wenn es nur ein paar cent sind. das war heute der fall. ich lief erst dran vorbei, ne ganz verwahrloste alte frau, sie sah echt schlimm aus, ist mir besonders aufgefallen. da kämpfte ich mit mir, eigentlich wollte ich mit den 2 euro die ich noch an kleingeld hatte etwas essen, ging aber dann zurück, weil ich auch nicht zu denen gehören will zu denen jesus sagt "geh weg ich kenn dich nicht"! sie freute und bedankte sich - ich sagte sie soll sich bei jesus bedanken, da hat sie losgewettert und zeigte mit dem finger auf die bahnhofsmission und schimpfte, das sind schreckliche gemeine menschen. sie brachte jesus in verbindung mit den menschen in der mission, die doch eigentlich helfen, aber sie hat sehr viele verletzungen in sich, das hab ich gespürt. ich sagte ihr das menschen immer entäuschen können, weil sie nicht fehlerfrei sind, auch christen können einen entäuschen, aber niemals jesus. da hat sie abgewinkt und wollte es nicht glauben, war sehr verhärtet. ich wusste erst auch nicht was ich noch sagen sollte, da floss es auf einmal durch mich durch und ich sagte: "hören sie jetzt mal zu, ich bin an ihnen vorbeigelaufen, wollte ihnen erst nichts geben, aber ich habe in meinem herzen gespürt das jesus zu mir sagte "geh zurück und geb der frau die 2 euro, das war jesus, sie sind ihm nämlich nicht egal, also beten sie zu jesus, dass er ihnen hilft und sie werden die hilfe die sie brauchen bekommen!. darauf war sie ganz verstummt und schaute nur mit großen augen. ich hatte dann auch den eindruck, sie wieder allein zu lassen, denn der heilige geist hat was gemacht in ihr, mit dem sie erst mal klar kommen musste. ich bin mir sicher, dass jesus sie noch mit mehr solchen begegnungen auf ihn aufmerksam macht. Gott segne diese frau, in jesus namen! ♥

Donnerstag, 5. Januar 2012

Aus meinem Leben kurz zusammengefasst

hab mal mein zeugnis geschrieben, das ergab sich heute morgen schon wie von alleine, wollte es eigentlich immer mal machen, kam aber immer wieder davon ab oder hatte keine lust und heut morgen ohne dass ich es mir vornahm fing ich an zu schreiben, eigentlich war es "nur" für eine ehemalige schulfreundin gedacht, die ich "zufällig" bei "stayfriends" getroffen habe. sie schrieb mir wie es ihr so ergangen ist in ihrem leben und fragte mich wies mir geht sie hätte nämlich gehört ich lebe nicht mehr. habe mal das zitat kopiert:

"Wenn du es wirklich bist und noch lebst würde ich gerne mal mit dir Kontakt aufnehmen. ich weiss noch wie ich damals immer bei dir und deiner Oma war. Irgendwas ist damals passiert und Du warst weg. ich kann es gar nicht fassen, dass es Dich wirklich noch gibt.Wie kam man damals nur auf die Idee du hättest dir das Leben genommen. Freue mich mit Dir Kontakt zu haben"


der einfacherhalber schreibe ich alles klein:

war ca 8 jahre mit meinem mann verheiratet, mit unserem taubblinden sohn haben wir in haigerloch gewohnt, dort hat uns meine oma eine wohnung eingerichtet und bezahlt. mit 3 jahren kam unser sohn nach hannover in eine taubblindeneinrichtung. mir wurde es auf die dauer zu langweilig, desswegen hab ich meine oma überredet uns 20.000 dm zu leihen, das hat sie dann auch gemacht. meinen damaligen mann hab ich auch überreden müssen der wollte erst nicht, aber am ende hat er dann doch mitgemacht. wir haben ein großes auto gekauft und einen wohnwagen. dann ging es los mit 3 verschiedenen künstleragenturen von denen ich verträge bekam. queer durch deutschland ausserdem deutsche-italienische und französische schweiz und viel an der schweizergrenze lörrach und basel.  hab als tänzerin mit viel bühnenshow gearbeitet jeden monat wo anders, ab und zu waren wir bei den omis auf besuch. die 20.000 dm hab ich so schnell es ging wieder zurückbezahlt. die ersten jahre war alles super gelaufen ein leben in saus und braus, so wie ichs geld verdient habe so ging es wieder raus, jeden tag essen gegangen, immer teuere klamotten und große autos, doch dann kam ich mit drogen in kontakt und zwar mit heroin hab dann auch gleich angefangen zu spritzen. die ersten monate liess es sich noch verbergen und meine arbeit lief weiter wie immer, aber dann ging es mir immer schlechter und ich konnte diese arbeit nicht mehr machen. mein damaliger mann und ich haben uns getrennt er hatte auch probleme emit alkohol. hab dann angefangen zu dealen und in singen am bodensee einen grossdealer kennengelernt, er imponierte mir, alle in der szene hatten grossen respekt vor ihm, er war gerade entlassen worden, aus dem gefängnis in tailand bangkok. er hatte ursprünglich lebenslänglich bekommen, er wurde am flughafen mit ein paar kilo heroin geschnappt jemand hatte ihn verraten. seine eltern haben die besten rechtsanwälte eingeschaltet und es wurde so ein öffentlichkeitsding kam auch im fernseh damals. er hatte glück, weil seine eltern reich waren und ihn finanziel unterstützt und alles für ihn gemacht haben, er ist voll das verwöhnte einzelkind. die haben ihn dann im laufe von 8 jahren rausgekauft mit 200.000 dm. als ich ihn kennenlernte war er gerade mal 1 woche wieder zuhause in singen seine eltern hatten ihm dort eine eigentumswohnung gekauft. wir haben dann ziemlich schnell geheiratet inzwischen war ich geschieden von meinem ersten mann, das mit meinem 2. mann ging 2 jahre dann kam ich für 8 monate ins gefängnis hatte sehr oft gegen bewährunhsauflagen verstossen. hab dann aber therapie beantragt die ich jedoch nach 6 monaten wieder abgebrochen habe. so ging es erst mal 15 jahre weiter voll der kreislauf, drogen und therapieabbrüche.

ich erinnere mich an eine schulfreundin die mich als wir noch kinder waren immer mitgenommen hat in die kinderstunde ihr vater war ein pastor von der volksmission. zuhause hat die mutter jede woche einen bibelkreis für kinder gemacht mit kuchen und so, das war voll schön, die hat dann jesusgeschichten aus der bibel erzählt und für uns gebetet und uns unter den schutz gottes gestellt, das hatte enorme auswirkungen, davon bin ich heute überzeugt.

immer wieder bin ich in meinem leben christen begegnet die mich ein stückweit begleitet haben, für mich gebetet haben. hatte in allen möglichen religionen und übersinnlichem nach dem sinn des lebens geforscht, das christentum und die bibel kamen erst dran als ich schon so weit am ende war, dass es nur zwei möglichkeiten gab, entweder aufgeben und sterben oder mich an das klammern was jesus sagt in der bibel "wer mich sucht der wird mich finden und - wen ich frei mache der ist für immer frei". nun ich hatte nichts mehr zu verlieren und wenn der jesus mir helfen konnte wie die christen immer gesagt haben und wie es in der bibel steht, dann wollte ich das versuchen. war dann eingeladen bei einer pastorenfrau in singen. hab sie kennengelernt weil dort die christen viel für randgruppen gemacht haben, drogenabhängige konnten in eine teestube um sich aufzuwärmen und zu reden, wenn es ihnen dannach war. hab dann bei der frau zuhause mein leben jesus gegeben, so wie es in der bibel steht. ich ging wieder nach hause, es änderte sich erst mal nichts, ich hab so weitergelebt wie zuvor. dann musste ich mich erneut entscheiden entweder gefängnis oder therapie, ich wollte beides nicht und bin geflüchtet nach amsterdamm. da war ich einen monat, das war voll grausam, ganz ganz schlimm. ich bin da hingetrampt war ganz alleine dort, kannte niemanden. musste mein geld auf dem strassenstrich verdienen, das war auch noch im winter und in einer zeit wo ein prostituiertenmörder gesucht wurde der dort schon zwei frauen mitgenommen und umgebracht hatte. es ging mir immer schlechter. hab mich aber auch immer wieder an den tag erinnert wo ich mein leben jesus gab, hab dann eine entscheidung getroffen und meiner oma angerufen, die hat mir geld zu einer drogenberatungsstelle überwiesen, damit ich mir eine fahrkarte kaufen konnte, zurück nach singen. ich wollte mich der polizei stellen und ins gefängnis gehn, das sah ich als einzige chance um zu überleben. so hab ich das dann auch gemacht. unterwegs traf ich übrigens auf einen jungen mann der mich zu sich nach hause einlud, er war auch drogenabhängig und erzählte mir was für eine superliebe frau er hat, die sei christin und würde viel von jesus erzählen, wooow dachte ich das ist klein zufall.

war dann drei monate im gefängnis und kam dann auf therapie ins tiefste bayern mitten im wald 10 km rundherum nur wald und wiesen. es war eine alte burg voll abenteuerlich hat das ausgesehn. nach ca einer woche erlebte ich etwas was mein ganzes leben entscheidend geprägt und in eine andere richtung gelenkt hat. gott gab mir eine vision die ging ca 1 woche, niemand bekam davon was mit, weil ich den tagesablauf ganz normal mitmachen konnte da die vision immer dann unterbrach, wenn ich was machen musste und wenn ich allein auf meienm zimmer war, ging es da weiter wo es aufgehört hatte. es war sehr viel was mir gott gezeigt hat, aber seither weiss ich dass es jesus gibt und dass alles stimmt was in der bibel steht. hab die therapie wieder abgebrochen wollte unbedingt mit christen reden mit den psycholgen konnte ich darüber nicht reden denn die hätten mich für psychotisch gehalten und mich in eine psychiatrie gesteckt. war dann noch mal kurz unterwegs drogenmässig und dann fing die wende an. hab mir gedanken gemacht wo ich mein leben neu aufbauen will und wo ich mir vorstellen kann dauerhaft zu wohnen. es musste eine großstadt sein, in einem dorf oder einer kleinstadt hätte ich mich eingespert und abgeschnitten gefühlt. ich hab dann eine stationäre langzeittherapie in berlin und in hamburg beantragt, dort wo ich zuerst eine zusage bekommen würde, sollte mein neues leben beginnen und das war hamburg. mein drogenberater begleitete mich mit dem zug. es war eine reine frauentherapie und es war echt ein traum, ein schönes haus am stadtrand von hamburg, mit einem großen garten. man sah von aussen gar nicht das es eine therapie war, sah neben den anderen häusern auch nicht anders aus. wir waren immer zwischen 6-10 frauen und 4 therapeutinnen die abends gingen und morgens wieder kamen. nach der therapie in der nachsorgeeinrichtung hab durch meine therapeutin den kontakt zu eine christlichen bewegung bekommen die sich jesus freaks nannten, die gibt es immer noch versteut in deutschland gibt es christliche gemeinden von denen. dort hatte ich meine soziale einbindung, freunde und mit einigen hab ich auch eine jüngerschftsschule gemacht, das war echt ein geschenkt gottes wie so vieles von ihm z.b. meine 1 1/2 zimmerwohnung in der ich heute noch lebe, mit balkon und badewanne am stadtrand von hamburg, neben einem riesigen waldgehege, voll die gebetserhörung. hab mich bei den jesus freaks dann auch taufen lassen.
die weiteren ca 8 jahre hab ich dann meine neigung zu frauen ausgelebt in der hamburger lesbenszene. bin deswegen in einen konflikt gekommen mit meinem glauben, der mal stärker und mal schwächer war und manchmal ganz verdrängt wurde von mir, aber jesus hatte so viel liebe und geduld mit mir das ist einmalig. hab aber nie gott verleugnet im gegenteil hab immer erzählt was ich mit jesus alles erlebt und ihm zu verdanken habe und die frauen auch mitgenommen in hauskreis und gemeinde. durch jesus seine liebe und den geist gottes wurde ich nach und nach erneuert und verändert. hatte in den jahren noch 3 beziehungen mit frauen, die sehr problematisch und anstrengend waren. bin noch mal kurze zeit mit einer von den frauen drogenrückfällig geworden. hab dann aber die beziehung und die drogen beendet und mich voll in eine ausbildung gestürzt als friseurin, bekam das vom arbeitsamt als umschulungsmassnahme bezahlt. musste jedoch zuvor 3 jahre am stück arbeit nachweisen, das habe ich dann ich auch gemacht. meinen abschluss als friseurin habe ich sehr gut abgeschlossen, das hat auch voll spass gemacht. seit ca 10 jahren lebe ich jetzt alleine mit meinen katzen und mir geht es besser als je zuvor, lebe unabhängig von menschen und abhängig von jesus, denn nur ihn brauche ich wirklich, um glücklich und zufrieden zu sein.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Ein kurzes aber kraftvolles Zeugins

Hab vor ein paar Tagen mal wieder was supertolles erlebt mit dem Heiligen Geist.

Einkaufen war angesagt, schnell noch die Mülltüte runterbringen und ab zur Bushaltestelle, die fast vor meiner Haustür ist. Konnte gerade noch den Müll in die Tonne werfen, da sah ich schon den Bus herfahren.

Jetzt aber schnell dachte ich, den will ich noch kriegen. Ich rannte und äääääätzend - vor der Nase ist er mir davongerauscht. Das gute bei den Bussen ist, dass alle 5-10 min. einer kommt. Als ich wartete, dachte ich darüber nach was ich zuerst machen sollte, erst zum Bäcker oder erst in Biosupermarkt, da müßte ich dann ein paar U-Bahn Stationen fahren.

Als ich so darüber nachdachte, schob sich vor meine Gedanken ein Bild!

Ich sah die Mülltonne in der mein Schlüsselbund steckte. Bei uns sind die Mülltonnen verschlossen, damit kein Fremdmüll entsorgt werden kann.

*woooow* Der Heilige Geist hat mir gezeigt, dass ich meinen Schlüßel an der Tonne vergessen hatte, weil ich es eilig hatte und den Bus noch kriegen wollte.

Der Ersatzschlüssel hängt dummerweise auch am Schlüßelbund, der Briefkastenschlüssel und noch einige andere, das wär also richtig teuer und ärgerlich geworden wenn der Schlüssel weg gewesen wär, ausserdem hätte man mein Schloss aufbohren müßen, auch noch vom Notdienst, es war nämlich Samstag.

Ich war/bin so dankbar und überwältigt, mal wieder so eine krasse Bestätigung von unserem himmlischen Vater, dass ER immer bei uns ist, mit seinem Geist. Danke Jesus!

Wenn du das bisher nicht kennst, weil du Jesus noch nicht angenommen hast und deswegen Gott noch nicht dein Vater ist, wenn  du das aber auch gern haben möchtest, diese Gewissheit, dass es jemanden gibt der auf dich achtet und dich bewahrt und immer bei dir ist, dann geh doch mal ins Bekehrungszimmer da wartet jemand auf dich der dich sehr liebt.